Treff der Hochrheinzünfte

Beim Treffen der Hochrheinnarrenzünft in Laufenburg war als besonderer Höhepunkt immer die Verleihung des Hochrheinverdienstordens,

 

In diesem Jahr bekam Zunftbruder Thomas „Seppi“ Wasmer diesen verliehen. – Gratulation hierzu.

Hier nun der komplette Artikel von Charlotte Fröse aus dem Südkurier und aus der Badischen Zeitung übernommen

 

Eine prall gefüllte Halle voller Menschen, alles eingefleischte Fasnächtler in freudiger Erwartung der kommenden fünfte Jahreszeit, versammelten sich am 11.11. in der Laufenburger Rappensteinhalle zum alljährlichen Treffen der fünf Hochrhein-Narrenzünfte. Claus Epting, Zunftmeister der Narro-Altfischerzunft 1386 Laufenburg, und der Landschaftsvertreter René Leuenberger (Senior) konnten Vertreter der Zünfte aus Rheinfelden, Bad Säckingen, Laufenburg Baden und Schweiz, Waldshut, Tiengen sowie den Laufenburger Elferrat willkommen heißen. Im Zentrum der Versammlung stand die Verleihung der Hochrhein-Verdienstorden, die in diesem Jahr an fünf achtbare Zünftler vergeben wurden.

Für ihre Verdienste rund um die Fasnacht wurden Ralf Kögel von der Narrenzunft 1503 Tiengen, Sabine Kammerer von der Narro-Zunft Waldshut 1411, Thomas Wasmer von der Narro-Altfischerzunft 1386 Laufenburg-Baden und Elke Noller von der Narrenzunft Bad Säckingen sowie in Abwesenheit Stefan Bosic von der Narrenzunft Rheinfelden ausgezeichnet. Landschaftsvertreter René Leuenberger (Senior) hielt über jeden der Ausgezeichneten eine kurze Lobrede.

Eine besondere Anerkennung wurde dem Ehrenzunftmeister der Narro-Zunft Waldshut 1411, Herbert Herrmann, zuteil. Grund dafür ist die Tatsache, dass Herbert Herrmann neben seinen vielen Verpflichtungen innerhalb der Zunft auch für das Schreiben der Urkunden zuständig ist. Der stellvertretende Landschaftsvertreter Markus Rimmele betonte: „Seit 1968 hat Herbert Herrmann schon unzählige Urkunden geschrieben.“

Bürgermeister Ulrich Krieger betonte in seiner Begrüßungsrede, dass Laufenburg zwar die kleinste Waldstadt sei, sie sich aber dennoch nicht verstecken brauche. Denn die meisten Einrichtungen, bis auf ein Krankenhaus, seien durch den Umstand, dass es Laufenburg hüben und drüben der Grenze gebe, gleich zweimal vorhanden. Resümierend sagte Krieger: „Wir sind hier in Laufenburg dem Paradies sehr nahe.“

Keine Veränderungen gab es betreffend der Zunftmeister in den fünf Mitgliederzünften, dies sind: Michael Birlin, Rheinfelden; Rolf Meyer, Bad Säckingen; Joe Keller, Waldshut; Ralf Siebold, Tiengen; Claus Epting, Laufenburg-Baden; René Leuenberger (Junior), Laufenburg-Schweiz.

Narrentreffen der Hochrhein-Zünfte finden nur alle zwei Jahre statt, demnach wird es 2018 kein derartiges Narrentreffen am Hochrhein geben. Zur Begrüßung spielte die Laufenburger Narrenmusik und die Latscharis aus Rheinfelden sorgten so für die richtige Einstimmung auf die kommende Fasnachtszeit. Mit einer gekonnt vorgetragenen kleinen Bühnenshow und in ganz neuer Uniformierung, erfreute das Tambourencorps Laufenburg die Gäste in der Halle zum Ausklang.

 

Bilder sind ebenfalls von Charlotte Fröse

 

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