Baum setzen

Was lange währt …….  die Narren zeigen wieder mal, in Laufenburg gibt es keine Grenze.

6. Dezember 2014 – Pünktlich zum Nikolaus bekam die Altstadt endlich ihren Baum zurück.

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Das Baumpflanz-Team von links:

Zunftmeiser René, Mario , Zunftmeister Claus, Jürgen  und als große Stütze am Baum der Landschaftsvertreter René,  später kam noch Zunftbeirat Remo dazu

Unglückliche Umstände bereiteten dem kleinen Baum am Zoll vor dem Narrentreffen 2013 ein jähes Ende.

Bei der Besichtigung der Wegstrecke für den Umzug mit dem großen Narrenbaum anlässlich des Narrentreffens, stand so ein kleiner Zierbaum doch den Narren tatsächlich im Weg. Was machen? Ein schneller Entscheid musste her und in Absprache mit den Zuständigen kam man zum Schluss, dass der Baum rausgenommen und nach dem Narrentreffen wieder an seiner alte Stelle eingesetzt wird.

Prima, so sollte es laufen und unter fachmännischer Leitung von Zunftbruder Mario  und Jürgen  wurden die Vorbereitungen getroffen. Doch dann nahm das Schicksal des kleinen Baumes seinen Lauf. Heute würde man sagen, aufgrund von Kommunikationsstörungen wurde kurzerhand das Werkzeug vertauscht, und statt mit der Schaufel den Baum auszugraben, ging es ihm mit der Säge  an den Kragen. Also statt 14 Tage Erholung von der Fasnacht, war der Baum jetzt höchstens noch für das Fasnachtsfeuer zu gebrauchen.

So jetzt hatten die Narren freie Fahrt und auch, dank dem Mann an der Säge, eine Fasnachtsgeschichte. Diese wurde aber nur hinter vorgehaltener Hand erzählt, wie es Narren so tun.

Doch warum dauerte das Setzen des neuen Baumes so lang?????????

Sagen wir es so, die anderen, noch vorhandenen Bäume haben ja schon eine entsprechende Größe erreicht, also dauerte es eben seine Zeit, denn er musste ja erst noch wachsen, bis er auch soooo groß war, um dann Auge in Auge mit seinen Nachbarn vor dem Hähnle zu stehen.

Dank dieser heutigen „Baumpflanzaktion“ ist nun endlich das Narrentreffen 2013 für die beiden Zunftmeister Geschichte und Dank der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit war es möglich, dass unter der Leitung der Gärtnerei Leuenberger aus der Schweiz, ein im Deutschen erworbener Baum endlich wieder seinen Platz einnehmen konnte.

Hier ein paar Bilder: